Immer

auf der Suche nach
neuen, flexiblen Lösungen.

Nach Texten, die begeistern.
Nach DEM SCHÖNSTEN SATZ 

Das machen wir

Bücher, Features, Werbetexte

Unser Schwerpunkt liegt im Bereich Printmedien. Aber wir schreiben, redigieren und übersetzen auch Texte, die online gelesen oder als Audioguides gehört werden.

 

Bogner, Basketball, Barcelona – thematisch sind wir extrem vielseitig aufgestellt.

 

Reiseführer, Ratgeber, Imagebroschüre, Firmenkommunikation – wir betreuen und realisieren Ihr Projekt von der Idee bis zum Druck.

 

Punktgenau zugeschnitten auf Ihre Wünsche …

 

… entwickeln wir Konzepte,

… recherchieren Themen,

… analysieren die Konkurrenz,

… managen Projekte,

… schreiben, lektorieren und korrigieren Texte,

… übersetzen aus dem Englischen, Spanischen,

… stellen Bildstrecken zusammen,

… redigieren Karten,

… und setzen mit DTP-Programmen im Layout.

 

dasschnellstebrot

Susanne/Mai 22

 

 

Wollt ihr mal schnell ein Brot backen – ohne viel Schnickschnack? Dann hier:

500 g Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Trockenhefe, 2 TL Salz

Jeweils 4 EL Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam

1 EL Agavendicksaft oder Honig

500 ml lauwarmes Wasser

Den Ofen auf 50 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Hefe, Salz sowie den größten Teil der Kerne und Saaten in einer Rührschüssel mischen. Agavendicksaft/Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Zehn Minuten alles mit Knethaken zu einem nicht zu festen Teig verarbeiten. Eine Kastenform fetten und bemehlen, den Teig hineingeben und mit Kernen und Saaten bestreuen. Auf einen Gitterrost in den Ofen (mittlere Schiene) stellen und 45 Minuten gehen lassen. Die Temperatur auf 220 °C erhöhen und in 45 bis 60 Minuten fertig backen.

Warm aus dem Ofen schmeckt es köstlich mit fruchtigem Granatapfel- oder leicht scharfem Datteldipp – dazu Schafskäse aus der Provence und Oliven. Guten Appetit!

derschönsteblick

Simone/April 22

 

 

Rheinsteig. Von St. Goarshausen nach Kaub. 21,9 Kilometer, 750 Höhenmeter An- und Abstieg. Kategorie: schwer. Das Obere Mittelrheintal zählt zum UNESCO-Welterbe, was vor uns liegt, ist die sogenannte Königsetappe. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? Ein Hinweis auf die Anforderungen? Auf die Schönheit? Die Antwort ist: Das Hoch und Runter ist atemberaubend, die Ausblicke ebenfalls. Auf dem Loreleyfelsen flattert das Haar im Wind –  ein Kamm wäre jetzt wirklich nicht schlecht … Was folgt, sind viele Perspektivwechsel und wunderbare Aussichten. Über Schiefer und Geröll klettern wir hinauf zum Roßstein. Stahlseile sichern den Aufstieg. Oben angekommen fühlen wir uns wie König*innen. Die Welt liegt uns zu Füßen. Die tun übrigens inzwischen weh und etwa sechs Kilometer liegen noch vor uns. Ein als alpin ausgeschilderter Abschnitt weckt nochmal die Abenteuerlust und dann geht es durch die Weinberge mit Blick auf Burg Gutenfels und den Rheingrafenstein hinab nach Kaub. Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist …

derschönsteschnee …

Lucia/März 22

 

 

… ist lila gesprenkelt. Und bedeckt kurz nach Frühlingsbeginn die Wiesen im Talschluss von Kasern. Kaum beginnt die winterliche Pracht zu tauen, haben sich die Krokussterne schon aus der Erde hervorgearbeitet, um das Südtiroler Ahrntal weiter in schimmerndes Weiß zu kleiden. Wäre auch eine schöne Kulisse für eine Hochzeit … Der Schatten neben mir reißt mich los aus meinem Fotorausch, er fürchtet, die Knödel in der Prastmannalm könnten sonst ausverkauft sein. Zum Abschluss serviert der Wirt der Jausenstation uns einen Zirbenschnaps; schließlich müssen wir uns noch Mut antrinken, um uns dem Grauen zu stellen: Im Heilig-Geist-Kirchlein nebenan wartet das blutrünstigste Kruzifix, das man sich nur vorstellen kann. Nachts wach’ ich schweißgebadet auf, in meinem Traum war der Schnee rot gesprenkelt …

(Hartgesottene können sich das Gruselbild der Kreuzigungsgruppe unter https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig-Geist-Kirche_(Kasern) anschauen)

 

dieleckerstepestolasagne

Susanne/Februar 22

 

 

Basilikumpesto – das klingt schon verheißungsvoll nach Frühling und Sommer. Und warum muss Lasagne immer mit Bolognese zubereitet werden? Los geht‘s zunächst mit der Béchamelsauce: Dazu die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl einrühren und nach und nach die Milch zugeben. Unter ständigem Rühren mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und eine Hand voll geraspeltem Käse hinzufügen. Die Lasagne schichten: Den Boden der Auflaufform zunächst mit der hellen Sauce bedecken, mit Lasagneblättern auslegen, darauf Sauce und Pesto verteilen, Käseraspel darüberstreuen – den Vorgang wiederholen, bis die Form ausgefüllt ist. Als Abschluss die restliche Béchamel und den Käse verteilen. Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen und die Lasagne auf der mittleren Schiene für 45 Minuten goldgelb backen, dann noch weitere 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen ziehen lassen. Fertig ist das Frühlingsversprechen. Dazu passt hervorragend ein leckerer Merlot.

Lasagneblätter / Pesto (aus dem Glas) / geraspelter Parmesan / Béchamelsauce: 1 Liter Milch / 80 Gramm Butter / 70 Gramm Mehl / Salz, Pfeffer, Muskatnuss.

dieschönstemusik

Susanne/Januar 22

 

 

 

 

 

 

Manchmal ist es gar nicht so schlecht, in Frauenzeitschriften zu stöbern und Empfehlungen zu folgen. Es eröffnen sich neue Horizonte. So geschehen bei dem Tipp, sich doch mal The Piano Music of Clara Schumann zu Gemüte zu führen, gespielt von der wunderbaren Isata Kanneh-Mason. Die beste Nachwuchskünstlerin von 2020 im Bereich Klavier – jung, gefühlvoll, selbstbewusst und modern – und die romantische Komponistin des 19. Jh. – stark, fast feministisch, mit alten Traditionen brechend und doch verspielt – das matcht! ... und ist definitiv etwas für diese Jahreszeit. Übrigens: Der Bruder von Isata  ist der Cellist Sheku Kanneh-Mason.

Im Duo: Sa, 21. Mai 2022, 20 Uhr, Ticket ab 30 Euro, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajahn-Straße 1, 10785 Berlin

 

dasschönstezitat

Susanne/Dezember 21

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bücherei als Boot
Bücher als Rettungsringe
– ohne ertrinkt man

Aus: Freya Sampson, Die letzte Bibliothek der Welt"

 

 

dieschönstearchitektur

Susanne/November 21

 

 

Zeit, den Novemberblues mit Kultur zu vertreiben? Wir wollten doch schon immer, dem Architekten Frank O. Gehry auf die Schliche kommen. So treibt es uns bei sonnigem Herbstwetter in den Medienhafen Düsseldorf, wo Vater-Mutter-Kind-mäßig die Gebäude des Neuen Zollhofs seit 1999 die Hafenlandschaft bereichern. Der nächste Ausflug geht zum MARTA ins ostwestfälische Herford – weniger bekannt als das Pendant aus Bilbao. Passend zum modernen Äußeren der Gehry-Architektur gibt es dort bis zum 6. März 2022 die Ausstellung »Look!«, Mode als Spiegel der Gesellschaft, als Spiel mit Normen und Ausdruck der Individualität. Wie beeinflussen Insta & Co. unseren Modegeschmack, was heißt Design in einer globalen Welt und wie wird Mode morgen produziert?

Das M(Möbel)ART(Kunst)A(Ambiente) entstand ab 2001 als Museum für zeitgenössische Kunst mit einem besonderen Blick für Architektur und Design. In seinen Bau bezog Gehry einen Gebäudeteil einer ehemaligen Textilfabrik von 1959 mit ein (Goebenstraße 2–10, Herford, Di–So 11–18 Uhr). 

 

 

derschönsteatemzug

Lucia/Oktober 21

 

 

Atem beobachten ist eine der grundlegenden Erfahrungen im Yoga, noch bevor es mit Atemübungen losgeht. Aber welcher ist der schönste Atemzug? Der erste, wenn wir aus einer anderen Welt auftauchen? Der letzte, alles hinter sich lassend, auf dem Weg in eine neue Dimension? Der aktuelle, immer spürbar, die Verbindung zum Leben? Halt, im Yoga geht es ja gar nicht ums Bewerten. Also einfach weiteratmen … wieder und wieder und wieder und doch jedesmal frisch, ein Neustart. Ganz subtil, fast nur ein Hauch. Lang, tief, fast unendlich. Eine Massage fürs Herz, ein Anker für die Seele.

 

 

derschönsteanfangssatz

Ronit/September 21

 

 

„Das Universum (das andere die Bibliothek nennen) setzt sich aus einer unbestimmten, vielleicht unendlichen Zahl sechseckiger Galerien zusammen, mit weiten Luftschächten in der Mitte, eingefasst von sehr niedrigen Geländern.“
Aus: Jorge Luis Borges, „Die Bibliothek von Babel“,
übersetzt von Karl August Horst und Gisbert Haefs

 

 

dieschönstestunde

Simone/August 21

 

 

In den Rucksack kommen Badesachen, ein gut gekühlter Rosé, ein paar Oliven, Baguette – was braucht’s mehr zum Sommerglück? Wenn am Abend die Touristen abgezogen sind und die Kanuverleihe geschlossen haben, wird es still in den Gorges du Gardon bei Collias. Gold, blau, rosa: Allmählich verwandelt das Licht die ruhige Flusslandschaft. Wir tauchen ein ins samtige Grün und gleiten ein paar Züge durchs Wasser. Der Fels, den wir anschließend wieder entern, speichert noch die Hitze des Tages. Ein Glas Wein in der Hand stoßen wir auf die Römer und ihre Errungenschaften an. Vor fast 2000 Jahren bauten sie ein paar Kilometer flussabwärts den wunderbaren und bis heute unerschütterlichen Pont du Gard und – nicht zu vergessen – auch an der Verbreitung des Rebensaftes in Europa hatten sie ihren Anteil … Salut!

Parken: Place du Marché, Collias. Von dort aus führt in wenigen Minuten ein Weg runter zum Fluss und weiter an seinem Ufer entlang.

dasköstlichsteeis

Susanne/Juli 21

 

Lüneburg erkundet und am Ufer der Ilmenau die kleine Eispatisserie Calluna mit dem erfrischendsten Zitronen-Minze-Eis gefunden. Unglaublich lecker und »Ganz ohne Gedöns«, wie die Konditormeisterin ihre Eiskreationen bewirbt. Auch Sorten wie Orange-Salbei, English Tea Time, Lakritz oder gesalzenes Karamell lassen Fans der kühlen Kugel in den prophezeiten »Ice Cream Heaven« schweben. Beim Schlecken an den kleinen Tischen, auf Bänken oder Liegestühlen an der Ufermauer fällt der Blick auf den kupfergedeckten Holzkran für die Verladung von Waren auf Schiffe im Hafen. Man höre und staune: Seit Ende 2007 darf sich Lüneburg offiziell wieder Hansestadt nennen! Ein Recht, dass die Stadt zu ihrer Blütezeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vor allem durch den Handel mit dem wertvollen ›weißen Gold‹ Salz erlangte.

Salzstraße am Wasser 2, Lüneburg, www.callunaeis.de, Mo–Fr 12–19, Sa/So 11–21 Uhr