Immer

auf der Suche nach
neuen, flexiblen Lösungen.

Nach Texten, die begeistern.
Nach DEM SCHÖNSTEN SATZ 

Das machen wir

Bücher, Features, Werbetexte

Unser Schwerpunkt liegt im Bereich Printmedien. Aber wir schreiben, redigieren und übersetzen auch Texte, die online gelesen oder als Audioguides gehört werden.

 

Bogner, Basketball, Barcelona – thematisch sind wir extrem vielseitig aufgestellt.

 

Reiseführer, Ratgeber, Imagebroschüre, Firmenkommunikation – wir betreuen und realisieren Ihr Projekt von der Idee bis zum Druck.

 

Punktgenau zugeschnitten auf Ihre Wünsche …

 

… entwickeln wir Konzepte,

… recherchieren Themen,

… analysieren die Konkurrenz,

… managen Projekte,

… schreiben, lektorieren und korrigieren Texte,

… übersetzen aus dem Englischen, Spanischen,

… stellen Bildstrecken zusammen,

… redigieren Karten,

… und setzen mit DTP-Programmen im Layout.

 

dasschönstescheitern

Lucia/November 22

 

 

Taketina ist Rhythmus. Hände, Füße, Stimme. Alle tönen gemeinsam im großen Kreis. Die dicke Surdo in der Mitte gibt den Takt vor. Immer komplexer verschachteln sich die Rhythmen: Klatscher gegen Stampfer, der Gesang im Off-Beat. Bis die Synapsen nur noch SOS funken. Du kapitulierst und legst dich in die Mitte des Kreises. Überlässt dich überfordert dem schwingenden Holzboden, erfährst den Rhythmus mit jeder Zelle deines Körpers. Nichts mehr tun, nur noch hingeben. Alles wird schwer. So schenkst du dem Kreis deine Entspannung. Bleibst Teil des Ganzen, obwohl du aussteigst. Indem du deinem Rhythmus folgst, den Kampf aufgibst und Pause machst, erlaubst du allen loszulassen. Taketina ist geschehen lassen. Jenseits der Anstrengung.

taketina.com

 

Foto von Joshua Fuller auf unsplash.com

 

 

 

 

dasbesonderebier

Simone/Oktober 22

 

 

Das belgische Biercafé Olivier in der Innenstadt von Utrecht kommt von außen eher unauffällig daher. Doch hinter der Backsteinfassade findet sich eine Kneipe in einer ehemaligen Schlupfkirche. In den calvinistisch geprägten Niederlanden des 17. und 18. Jahrhunderts wurden andere Religionen zwar toleriert, durften aber öffentlich nicht in Erscheinung treten. »Versteckte« Kirchen entstanden. Heute erstaunt die besondere Location ebenso wie die riesige Auswahl an Bieren. Voll und sehr laut ist’s unterm Kirchengewölbe. Da konzentriert man sich aufs Schauen und die Karte. Was darf’s denn sein? Craftbier, Fassbier, Starkbier, mit herber oder süßer Note, dem Geschmack von Karamell, Beeren, Schokolade? –  Halleluja. Das Bier meiner Wahl: lecker, süffig und hochprozentig. Neben den Brauern haben sich auch die Glasbläser mächtig ins Zeug gelegt. Der Gerstensaft wird in Kelchen, Pokalen, Tulpen kredenzt. Am Nebentisch nippt ein Pärchen an Bieren aus sanduhrartigen Gebilden, die in einem Holzsockel Halt finden. Neben all dem Gebrauten balancieren die Kellner*innen auch Hapjes und Hauptgerichte zu den Tischen. Zum Glück, denn ganz sicher bin ich mir schon nach dem zweiten Bier nicht mehr, ob die Jesusfigur gegenüber mir nicht doch zugezwinkert hat…

cafe-olivier.be, Achter Clarenburg 6A, Utrecht, So–Do 12–22 , Fr/Sa 12–24 Uhr

 

dasschönsteteambuilding

Susanne/September 22

 

 

Manche Firmen geben ja irre viel Geld für Feelgoodmanagement und Teambuilding aus. derschönstesatz funktioniert seit mehr als 15 Jahren – über mehrere Ortswechsel, Jobmodifizierungen, Wirtschaftskrise und Pandemie hinweg – aus sich selbst heraus. Und hat sich jetzt mal einen gemeinsamen Ausflug gegönnt: ganz bodenständig, an die Mosel in ein verwunschenes, ehemaliges Weinschlösschen. Von dort aus haben wir Winningen erkundet und eine kleine Essigmanufaktur in den schönen Gässchen entdeckt. Einen Zwei-Stunden-Fußmarsch zu einem wirklich originellen Abendessen bewältigt. Uns vom Weingut Kröber in die Welt ihrer einzigartigen Rieslinge einweisen lassen und natürlich mit Wein eingedeckt. In Koblenz das Deutsche Eck unter die kritische Geschichtslupe genommen. Und sind dann mit jeder Menge Insiderwitzen zurückgekehrt. Feelgood à la derschönstesatz!

Essigmanufaktur Hoffmann, Weinhof 3, 5633 Winningen, Essigmanufaktur.Hoffmann.de
Weingut Kröber, Hahnenstr. 14, 56333 Winningen, weingut-kroeber.de

 

derschönstecoworkingspace

Lucia/August 22

 

 

Coconat – das klingt doch gleich nach Urlaub. Und der Abendhimmel überm Puhl (sic!) lädt auch zum Träumen ein. Aber halt, die meisten sind zum Arbeiten hier oder auf Fortbildung – wie wir mit unserem Bücherfrauen-Seminar für literarisches Übersetzen. In der wunderbar entspannten Workation-Atmosphäre auf dem Gutshof Glien in Brandenburg stellen sich Konzentration und Kreativität wie von selbst ein. Für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen neben der Natur vor der Tür das köstliche vegetarische Essen in netter Gesellschaft und die Tischtennisplatte auf dem Hof. Zum Yoga geht's in die Remise oder auf die Terrasse am Wasser. Langweilig wird's nicht, da immer wieder digitale Nomad*innen an- und abreisen und auch das Team aus internationalen Volunteers frei fluktuierend ist. Trotzdem wirkt alles gut eingespielt und mit herzlichem Pragmatismus werden Probleme gelöst. Irgendwie liegt eine Leichtigkeit in der rosa Luft, die man sich für den Alltag daheim gern abfüllen würde.

Klein Glien 25, 14806 Bad Belzig, coconat-space.com

 

 

dasschönstesommerfeeling

Susanne/Juli 22

 

 

Während die Welt die Flughäfen bevölkert oder im Camper zu anderen Ufern aufbricht, stromern mein Hund und ich durch die heimischen Kornfelder, die sanft in der hiesigen Sommerbrise hin und her schaukeln. Er mit der Nase am Boden, ich mit dem Knopf im Ohr. Er beschäftigt sich intensiv mit den Botschaften anderer Tiere, bei mir wecken die einmaligen Stimmen von Robert Stadlober und Torben Kessler Erinnerungen an eigene entscheidende Sommer. An eigene entscheidende Lebenssekunden, -tage, -monate. Benedict Wells mit »Hard Land« und Ewald Arenz mit »Der große Sommer« perfektionieren Schritt für Schritt meine ohnehin schon wunderbaren Hundespaziergänge, lassen mich träumen, nachdenken, mitleiden, mitfreuen. Coming of age »in all seiner großartigen Banalität«, wie Wells im Interview mit der Buchclub-Bloggerin Evelyn Unterfrauner zusammenfasst.

Benedict Wells, Hard Land, Diogenes 2021; bei audible gesprochen von Robert Stadlober.
Ewald Arenz, Der große Sommer, DuMont 2021; bei audible gesprochen von Torben Kessler.

 

derschönstebodendecker

Ronit/Juni 22

 

 

Waldmeister ist meine absolute Lieblingspflanze für schattige Ecken unter Bäumen. Er ist winterhart, verbreitet sich wie blöde, hat im Frühling hübsche weiße Blüten – und duftet in getrocknetem Zustand himmlisch. Außerdem bietet er den Raupen verschiedener Nachtfalter Nahrung. Wer ihn zu Maibowle verarbeiten will: Geerntet wird er direkt vor oder während der Blüte. Die Stängel über dem Boden abschneiden, etwas anwelken lassen und zusammengebunden ca. 30 Minuten in den gekühlten Weißwein hängen. Danach mit Sekt aufgießen.

dasschnellstebrot

Susanne/Mai 22

 

 

Wollt ihr mal schnell ein Brot backen – ohne viel Schnickschnack? Dann hier:

500 g Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Trockenhefe, 2 TL Salz

Jeweils 4 EL Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam

1 EL Agavendicksaft oder Honig

500 ml lauwarmes Wasser

Den Ofen auf 50 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Hefe, Salz sowie den größten Teil der Kerne und Saaten in einer Rührschüssel mischen. Agavendicksaft/Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Zehn Minuten alles mit Knethaken zu einem nicht zu festen Teig verarbeiten. Eine Kastenform fetten und bemehlen, den Teig hineingeben und mit Kernen und Saaten bestreuen. Auf einen Gitterrost in den Ofen (mittlere Schiene) stellen und 45 Minuten gehen lassen. Die Temperatur auf 220 °C erhöhen und in 45 bis 60 Minuten fertig backen.

Warm aus dem Ofen schmeckt es köstlich mit fruchtigem Granatapfel- oder leicht scharfem Datteldipp – dazu Schafskäse aus der Provence und Oliven. Guten Appetit!

derschönsteblick

Simone/April 22

 

 

Rheinsteig. Von St. Goarshausen nach Kaub. 21,9 Kilometer, 750 Höhenmeter An- und Abstieg. Kategorie: schwer. Das Obere Mittelrheintal zählt zum UNESCO-Welterbe, was vor uns liegt, ist die sogenannte Königsetappe. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? Ein Hinweis auf die Anforderungen? Auf die Schönheit? Die Antwort ist: Das Hoch und Runter ist atemberaubend, die Ausblicke ebenfalls. Auf dem Loreleyfelsen flattert das Haar im Wind –  ein Kamm wäre jetzt wirklich nicht schlecht … Was folgt, sind viele Perspektivwechsel und wunderbare Aussichten. Über Schiefer und Geröll klettern wir hinauf zum Roßstein. Stahlseile sichern den Aufstieg. Oben angekommen fühlen wir uns wie König*innen. Die Welt liegt uns zu Füßen. Die tun übrigens inzwischen weh und etwa sechs Kilometer liegen noch vor uns. Ein als alpin ausgeschilderter Abschnitt weckt nochmal die Abenteuerlust und dann geht es durch die Weinberge mit Blick auf Burg Gutenfels und den Rheingrafenstein hinab nach Kaub. Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist …

derschönsteschnee 

Lucia/März 22

 

 

… ist lila gesprenkelt. Und bedeckt kurz nach Frühlingsbeginn die Wiesen im Talschluss von Kasern. Kaum beginnt die winterliche Pracht zu tauen, haben sich die Krokussterne schon aus der Erde hervorgearbeitet, um das Südtiroler Ahrntal weiter in schimmerndes Weiß mit frischen Farbakzenten zu kleiden. Wäre auch eine schöne Kulisse für eine Hochzeit … Der Schatten neben mir reißt mich los aus meinem Fotorausch, er fürchtet, die Knödel in der Prastmannalm könnten sonst ausverkauft sein. Zum Abschluss serviert der Wirt der Jausenstation uns einen Zirbenschnaps; schließlich müssen wir uns noch Mut antrinken: Im Heilig-Geist-Kirchlein nebenan wartet das blutrünstigste Kruzifix, das man sich nur vorstellen kann. Die Christusfigur ist flächendeckend mit 3-D-Blut bedeckt, das in roten „Eiszapfen" vom ganzen Körper herabtropft. Nachts wach’ ich schweißgebadet auf, in meinem Traum war der Schnee rot gesprenkelt …

(Hartgesottene können sich das Gruselbild der Kreuzigungsgruppe unter https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig-Geist-Kirche_(Kasern) anschauen)

 

dieleckerstepestolasagne

Susanne/Februar 22

 

 

Basilikumpesto – das klingt schon verheißungsvoll nach Frühling und Sommer. Und warum muss Lasagne immer mit Bolognese zubereitet werden? Los geht‘s zunächst mit der Béchamelsauce: Dazu die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl einrühren und nach und nach die Milch zugeben. Unter ständigem Rühren mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und eine Hand voll geraspeltem Käse hinzufügen. Die Lasagne schichten: Den Boden der Auflaufform zunächst mit der hellen Sauce bedecken, mit Lasagneblättern auslegen, darauf Sauce und Pesto verteilen, Käseraspel darüberstreuen – den Vorgang wiederholen, bis die Form ausgefüllt ist. Als Abschluss die restliche Béchamel und den Käse verteilen. Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen und die Lasagne auf der mittleren Schiene für 45 Minuten goldgelb backen, dann noch weitere 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen ziehen lassen. Fertig ist das Frühlingsversprechen. Dazu passt hervorragend ein leckerer Merlot.

Lasagneblätter / Pesto (aus dem Glas) / geraspelter Parmesan / Béchamelsauce: 1 Liter Milch / 80 Gramm Butter / 70 Gramm Mehl / Salz, Pfeffer, Muskatnuss.

dieschönstemusik

Susanne/Januar 22

 

 

 

 

 

 

Manchmal ist es gar nicht so schlecht, in Frauenzeitschriften zu stöbern und Empfehlungen zu folgen. Es eröffnen sich neue Horizonte. So geschehen bei dem Tipp, sich doch mal The Piano Music of Clara Schumann zu Gemüte zu führen, gespielt von der wunderbaren Isata Kanneh-Mason. Die beste Nachwuchskünstlerin von 2020 im Bereich Klavier – jung, gefühlvoll, selbstbewusst und modern – und die romantische Komponistin des 19. Jh. – stark, fast feministisch, mit alten Traditionen brechend und doch verspielt – das matcht! ... und ist definitiv etwas für diese Jahreszeit. Übrigens: Der Bruder von Isata  ist der Cellist Sheku Kanneh-Mason.

Im Duo: Sa, 21. Mai 2022, 20 Uhr, Ticket ab 30 Euro, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajahn-Straße 1, 10785 Berlin

 

dasschönstezitat

Susanne/Dezember 21

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bücherei als Boot
Bücher als Rettungsringe
– ohne ertrinkt man

Aus: Freya Sampson, Die letzte Bibliothek der Welt"

 

 

dieschönstearchitektur

Susanne/November 21

 

 

Zeit, den Novemberblues mit Kultur zu vertreiben? Wir wollten doch schon immer, dem Architekten Frank O. Gehry auf die Schliche kommen. So treibt es uns bei sonnigem Herbstwetter in den Medienhafen Düsseldorf, wo Vater-Mutter-Kind-mäßig die Gebäude des Neuen Zollhofs seit 1999 die Hafenlandschaft bereichern. Der nächste Ausflug geht zum MARTA ins ostwestfälische Herford – weniger bekannt als das Pendant aus Bilbao. Passend zum modernen Äußeren der Gehry-Architektur gibt es dort bis zum 6. März 2022 die Ausstellung »Look!«, Mode als Spiegel der Gesellschaft, als Spiel mit Normen und Ausdruck der Individualität. Wie beeinflussen Insta & Co. unseren Modegeschmack, was heißt Design in einer globalen Welt und wie wird Mode morgen produziert?

Das M(Möbel)ART(Kunst)A(Ambiente) entstand ab 2001 als Museum für zeitgenössische Kunst mit einem besonderen Blick für Architektur und Design. In seinen Bau bezog Gehry einen Gebäudeteil einer ehemaligen Textilfabrik von 1959 mit ein (Goebenstraße 2–10, Herford, Di–So 11–18 Uhr). 

 

 

derschönsteatemzug

Lucia/Oktober 21

 

 

Atem beobachten ist eine der grundlegenden Erfahrungen im Yoga, noch bevor es mit Atemübungen losgeht. Aber welcher ist der schönste Atemzug? Der erste, wenn wir aus einer anderen Welt auftauchen? Der letzte, alles hinter sich lassend, auf dem Weg in eine neue Dimension? Der aktuelle, immer spürbar, die Verbindung zum Leben? Halt, im Yoga geht es ja gar nicht ums Bewerten. Also einfach weiteratmen … wieder und wieder und wieder und doch jedesmal frisch, ein Neustart. Ganz subtil, fast nur ein Hauch. Lang, tief, fast unendlich. Eine Massage fürs Herz, ein Anker für die Seele.
Foto von Ray Hennessy auf unsplash.com

 

 

derschönsteanfangssatz

Ronit/September 21

 

 

„Das Universum (das andere die Bibliothek nennen) setzt sich aus einer unbestimmten, vielleicht unendlichen Zahl sechseckiger Galerien zusammen, mit weiten Luftschächten in der Mitte, eingefasst von sehr niedrigen Geländern.“
Aus: Jorge Luis Borges, „Die Bibliothek von Babel“,
übersetzt von Karl August Horst und Gisbert Haefs

 

 

dieschönstestunde

Simone/August 21

 

 

In den Rucksack kommen Badesachen, ein gut gekühlter Rosé, ein paar Oliven, Baguette – was braucht’s mehr zum Sommerglück? Wenn am Abend die Touristen abgezogen sind und die Kanuverleihe geschlossen haben, wird es still in den Gorges du Gardon bei Collias. Gold, blau, rosa: Allmählich verwandelt das Licht die ruhige Flusslandschaft. Wir tauchen ein ins samtige Grün und gleiten ein paar Züge durchs Wasser. Der Fels, den wir anschließend wieder entern, speichert noch die Hitze des Tages. Ein Glas Wein in der Hand stoßen wir auf die Römer und ihre Errungenschaften an. Vor fast 2000 Jahren bauten sie ein paar Kilometer flussabwärts den wunderbaren und bis heute unerschütterlichen Pont du Gard und – nicht zu vergessen – auch an der Verbreitung des Rebensaftes in Europa hatten sie ihren Anteil … Salut!

Parken: Place du Marché, Collias. Von dort aus führt in wenigen Minuten ein Weg runter zum Fluss und weiter an seinem Ufer entlang.

dasköstlichsteeis

Susanne/Juli 21

 

Lüneburg erkundet und am Ufer der Ilmenau die kleine Eispatisserie Calluna mit dem erfrischendsten Zitronen-Minze-Eis gefunden. Unglaublich lecker und »Ganz ohne Gedöns«, wie die Konditormeisterin ihre Eiskreationen bewirbt. Auch Sorten wie Orange-Salbei, English Tea Time, Lakritz oder gesalzenes Karamell lassen Fans der kühlen Kugel in den prophezeiten »Ice Cream Heaven« schweben. Beim Schlecken an den kleinen Tischen, auf Bänken oder Liegestühlen an der Ufermauer fällt der Blick auf den kupfergedeckten Holzkran für die Verladung von Waren auf Schiffe im Hafen. Man höre und staune: Seit Ende 2007 darf sich Lüneburg offiziell wieder Hansestadt nennen! Ein Recht, dass die Stadt zu ihrer Blütezeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vor allem durch den Handel mit dem wertvollen ›weißen Gold‹ Salz erlangte.

Salzstraße am Wasser 2, Lüneburg, www.callunaeis.de, Mo–Fr 12–19, Sa/So 11–21 Uhr